Unsere Kurs und Workshop Tutoren und Tutorinnen

Kurs Tutorin

Katharina Zull

Katharina erhielt eine breit gefächerte Architekturausbildung an der Technischen Universität Berlin und an der Pontifica Católica de Santiago de Chile. Seit 2016 arbeitet sie in verschiedenen Architektur und Designbüros, unter anderem in Berlin und Graz. Aktuell arbeitet sie selbständig als Architektin (M.Sc.) und 3D-Artist mit internationalen Kunden zusammen und unterstützt zudem das Berliner Start-up ecoworks dabei, Bestandsgebäude klimaneutral zu renovieren.

In ihrem beruflichen Alltag beschäftigt sie sich täglich mit der Raumgestaltung auf verschiedenen Maßstäben. In ihren Projekten widmet sie sich dem nachhaltigen Design mit natürlichen Materialien und stellt dabei den Menschen in den Mittelpunkt. Mit diesem Ansatz hat sie bereits erfolgreich an mehreren internationalen Designwettbewerben teilgenommen und wurde unter anderem von dem deutschen Architekturmagazin wa-wettbewerbe aktuell publiziert.

Vor allem das Entwerfen mit Holz ist ihr ein besonderes Anliegen, da es eines der wenigen Baumaterialien ist, das CO² direkt speichern kann. Sie ist fasziniert von den sich abzeichnenden Innovationen in diesem Bereich, die es ermöglichen, Elemente miteinander zu kombinieren und damit neue Wege im modularen Bauen zu beschreiten. Aber auch in kleinerem Maßstab begeistert sie sich für das Material Holz. Während ihrer Zeit in Chile entwickelte sie ihr eigenes Möbelstück aus Multiplex, welches sich durch sein funktionales Design positiv auf die Körperhaltung auswirkt.

katharinazull.com/de

Kathi, erzähle uns etwas über dich!

1. Kannst du kurz erzählen, aus welchem Hintergrund du kommst und was dich am Interior Design besonders interessiert?

Ich komme aus der Architektur und habe meinen Master of Science in Berlin gemacht. Mein Einstieg ins Interior kam über ein Möbelprojekt in Chile. Da habe ich gemerkt, dass mich der kleinere Maßstab sehr reizt. Heute bin ich selbstständig und arbeite zum einen an seriellen Sanierungsprojekten rund um Nachhaltigkeit und Innovation und zum anderen an einem eigenen Unternehmen im Bereich KI-Bildung.

2. Was hat dich dazu inspiriert, Tutorin für Interior Design zu werden?

Ich hatte im Studium ein paar Situationen, in denen gutes Feedback bei mir richtig viel verändert hat. Das möchte ich gern weitergeben. Und ich mag es, Menschen dabei zu begleiten, wieder mutiger zu werden und den eigenen Blick zu schärfen.

3. Welche Eigenschaften sollte man als Interior Designerin oder Interior Designer unbedingt mitbringen?

Ein gutes Gefühl für Raum, Proportionen und Materialien ist wichtig. Mindestens genauso wichtig ist aber, wirklich zuzuhören. Oft geht es darum, die Bedürfnisse und den Alltag der Menschen zu verstehen, für die man entwirft, damit daraus ein stimmiger Raum entsteht, der funktioniert und sich gut anfühlt.

4. An welchen Projekten hast du besonders gern gearbeitet?

Ich mag Projekte, bei denen man mit wenig Fläche viel Wirkung erzielt. Modularität interessiert mich, weil daraus Lösungen entstehen, die man wiederholen, anpassen und auch wieder auseinandernehmen kann. Die beiden Projekte, die ich hier zeige, sind dafür gute Beispiele: Sie sind beide demontierbar und reproduzierbar. Durch serielles Design kann man Material bewusster einsetzen, Ressourcen schonen und gleichzeitig schneller umsetzen. Deshalb machen mir besonders Projekte Spaß, die sich als Produkt weiterentwickeln lassen.

5. Worauf legst du in deinen Rückmeldungen und Aufgaben besonders Wert?

Ich achte auf Klarheit, Struktur und Präsentation. Bei Entwürfen schaue ich besonders aufs Konzept und darauf, ob Funktion und Argumentation zusammenpassen. Ich möchte mit meinem Feedback motivieren und gleichzeitig konkrete Ansatzpunkte geben, wie man sich weiterentwickeln kann.

6. Wie würdest du deinen eigenen Designstil beschreiben – und woher kommt deine Inspiration?

Mein Stil ist ruhig und reduziert. Ich mag natürliche Materialien, klare Linien und Räume, die nicht überladen wirken. Deshalb inspirieren mich oft japanische Projekte, bei denen Details, Materialien und Atmosphäre sehr bewusst zusammen gedacht werden.

7. Wer sind deine größten Vorbilder im Interior Design?

In Berlin mag ich Studio LINEATUR. In Japan find ich Kengo Kuma spannend, weil seine Projekte sehr zurückhaltend sind und über Holz, Licht und Details eine starke Stimmung schaffen.

8. Was liebst du am meisten an deiner Arbeit als Tutorin?

Was ich besonders mag, ist der Austausch. Jede Person bringt einen anderen Hintergrund mit und genau das macht die Projekte so unterschiedlich und spannend.

9. Welchen Rat gibst du neuen Teilnehmenden, die gerade starten?

Am Anfang ist es wichtig sich viel auszuprobieren. Der eigene Designstil und Blick für Innenräume kommen dann mit und mit. Und wichtig ist auch sich nicht zu viel zu vergleichen. Oft sieht man bei anderen meist nur das Ergebnis, nicht den Weg dorthin.

Interior Design Projects

Ich möchte mich vor allem bedanken für diesen tollen Kurs! Der Kurs hat mir unheimlich viel Spass gemacht und mir viel Inspiration geschenkt.

Friderika Nagy-Juhasz

Lassee

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